Mit einem Vibrationssensor lassen sich Lagerdiagnosen an Maschinen durchführen. So können durch Körperschall Maschinenschäden ausfindig gemacht werden, die durch Verschleiß entstehen.
Der Vibrationssensor nimmt dabei durch freischwingende Strukturen die Schwingungen, also Vibrationen der Maschine auf, wandelt diese um in ein elektrisches Signal und macht somit Anormalitäten ausfindig. Die Schwingungen können auch durch Dioden in ein Leuchtsignal umgewandelt werden, wodurch die Lagerschäden direkt sichtbar werden. Unter Umständen ist auch eine Einheit zur Auswertung direkt vorhanden. Diese ist mit einer Glasfaser mit dem Sensor verbunden.
Die direkte Darstellung der Lagerschäden bei der Detektion ergibt sich jedoch durch ein Kugellager. Im Allgemeinen besteht es aus einem Außenring, der sich dreht, einem Innenring, der feststeht und Kugeln, die eine relativ reibungslose Rotierung möglich machen. Sollten sich in einem der drei Bereiche Lagerschäden in Form von Dellen oder Aussparungen befinden, so werden die Kugeln früher oder später darüber rollen und das Lager bekommt einen Stoß. Das Lager beginnt schließlich zu vibrieren, da sich bei gleichmäßiger Rotation eine Reihe von regelmäßigen Stößen ergibt. Anhand der Stärke der Vibration kann man sogleich auch die Größe des Schadens erkennen.
Maschinendiagnosen werden in vielen Industriebereichen durchgeführt und die Vibrationssensoren stellen hierbei ein sehr wichtiges Hilfsmittel dar. Zum Einsatz kommen sie besonders bei Kraftfahrzeugen und deren Wartung. Natürlich sind sie auch Behelfsmittel bei der Bahn, der Werkzeugtechnik, bei Pumpen und auch bei der Papier- und Textilindustrie.
![]() Conrad Vibrationssensor |
![]() JWR-001-02 Vibrationssensor |
![]() Gardtec Vibrationssensor |